(KF Records)
Als veritabler musikalischer Orlando betätigt sich der irische Wahlberliner A.S. Fanning anlässlich der Veröffentlichung seines neuen Albums. Nicht, indem er wie das literarische Vorbild das Geschlecht wechselt – ansonsten aber ganz derselbe bleibt – sondern indem er zwar seinem bisherigen songwriterischen Ansatz durchaus treu bleibt, aber das musikalische Genre vollkommen wechselt und statt auf einen klassischen Singer/Songwriter Ansatz mit orchestralen Ambitionen (wie auf dem Vorgänger-Album „Mushroom Cloud“) dieses Mal mit Electronica, New Wave-Gitarren, Ambient-Klangflächen und Psychedelia „de rigueur“ zu Werke geht. Das funktioniert erstaunlich gut – zumal die nihilistische Attitüde, die Fanning bei seinem letzten Album demonstrierte, dieses Mal auf diese Weise in versöhnlichere Bahnen gelenkt wird. Zwar käme niemand auf die Idee, dieses Album für eine lebensbejahende, fröhliche Reflexion über die angenehmen Seiten des Lebens zu halten – aber zumindest betrachtet der Meister die Malaise des Daseins (nicht ohne Humor) heutzutage zumindest mit einer stoischen Note nach dem Motto: Ist schon schlimm – aber man kann es ja sowieso nicht ändern. VÖ: 06.02. 4Singer/Songwriter
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