
(Virgin Music / Fiction Records)
Nachdem Courtney Barnett 2023 das in Schieflage geratene, eigene Label Milk! Records „de-etabliert“ – und nachdem sie vom heimatlichen Australien ins beschauliche Los Angeles umgezogen war - musste für das vierte Studioalbum „Creature Of Habit“ dann auch gleich ein neues musikalisches Konzept her. Courtney wählte eines, das dem Titel des Albums in musikalischer Hinsicht eigentlich kontraindikativ gegenüber steht und verquirlte die bisherigen Säulen ihrer stilistischen Bemühungen – abrasiver Indie-Rock mit Folk-und Americana-Anteilen und Glam- und Grunge-Rock zu einem letztlich funktionalem Mix, dem man dann die Sonne Kaliforniens produktionstechnisch dann schon anhört. Das soll nicht heißen, dass Courtney Barnes nicht mehr rocken kann (wie sie das bei ihren Live-Shows nach wie vor zelebriert), sondern nur, dass der neue Songmix erstaunlich zugänglich und teils gar poppig geworden ist – trotz aller gitarrentechnischen Verrenkungen. Dabei gelingen Courtney ansprechende Songs – wie z.B. die mit Waxahatchee eingespielte, wavige Single „Site Unseen“, der im Vergleich erdigere Powerpop-Song „Mantis“ oder „Same“, bei dem Courtney gar ihr Faible für New Wave und Synthie-Sounds ausspielt. 4Singer/Songwriter
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