(BMG)
1974 – mitten in der Phase in der die Rockmusik mit Glam-, Drama-, Progressive-Rock und Konzeptalben neue Ausdrucksmöglichkeiten entwickelte und ganze vier Jahre bevor sie mit ihrem Bandprojekt Squeeze das selbst betitelte Debüt-Album einspielten - schrieben Chris Difford und Glenn Tillbrook bereits eine komplette Rock-Oper namens „Trixies“. Das Problem war nur, dass die Songs, die sie damals konzipierten, so vielschichtig, komplex, nuanciert und ambitioniert angedacht waren, dass ihnen damals einfach die handwerklichen Fähigkeiten fehlten, das Material musikalisch aufbereiten zu können. Diese Fähigkeiten eigneten sich die Herren erst in der langen Karriere mit ihrer Band Squeeze an, die in der Folge zeitlose Hits wie „Cool For Cats“, „Pulling Mussels From The Shell“ oder insbesondere „Tempted“ hervorbrachte. Auch mit dem Medium des Konzeptalbums flirteten die Jungs im Folgenden – etwa mit den Alben „Frank“ oder „Play“ – aber „Trixies“ kam dabei dennoch nicht zum Zuge. Fast Forward: Als Difford und Tillbrook 8 Jahre nach dem letzten Squeeze-Album „The Knowledge“ überlegten, wie sich die Squeeze-Idee gegebenenfalls wiederbeleben könnte, erinnerten sie sich an das inzwischen 50 Jahre alte Trixies-Material und unterzogen das dann einer Runderneuerung und aktualisierte die amüsanten Songs um die ulkigen Typen, die den fiktiven Club Trixies frequentierten. Inzwischen können die Musikanten natürlich die geschachtelten und geschichteten Vokalsätze, die wunderlichen Harmoniewendungen, die abenteuerlichen Arrangements und die subversiven Melodieführungen, die auch heute noch in schillernden Mitsing-Refrains enden können – wohl nicht mühelos, aber souverän in dementsprechend ambitionierte musikalische Kleinoden umsetzen. Die Arbeit machte den Jungs dann sogar soviel Spaß, dass sie en passant auch gleich noch ein komplettes Album mit brandneuen Songs schrieben, dass „Trixies“ auf dem Fuße folgen soll. Für Squeeze-Fans ist „Trixies“ so etwas wie das „Missing Link“ in der Squeeze-Lifeline. Alle anderen können zumindest das heute dann ziemlich perfekte musikalische Handwerk bewundern – aber auch potentielle Hits wie den Glam-Rocker „Why Don't You“ entdecken (und mitsingen) oder auch den Titeltrack, den selbst die Beatles nicht besser, melodischer und reichhaltiger hätten hinkomponieren hätten können. (Was ja stets auch der Antrieb für das songwriterische Wirken von Difford und Tillbrook gewesen ist). Um die Herren mit einer oft verwendeten Zeile aus dem Opus zu zitieren: „Trixies is a Gas – Trxies is alright! VÖ: 06.03. 5Singer/Songwriter
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