(Tsar B)
Auf dem dritten Album der belgischen Sound-Künstlerin Justine „Tsar B“ Bourgeus geht es nach eigener Aussage um das Finden der Liebe in schwierigen Zeiten. Thematisierte sie auf dem letzten Album „To The Stars“ noch Eskapismus und Utopien, so ist es dieses Mal das Streben nach dem Gefühl in der allgemeinen Dystopie, das ihr am Herzen liegt. Wer nun allerdings ein fröhliches E-Pop-Album erwartet hätte, der hat nicht mit der originellen Perspektive der Künstlerin gerechnet, die das Ganze mit einer geradezu liturgischen Note und den Mitteln von Neo-Klassik und Minimal-Musik, R’n’B Ästhetik, Drum’n’Bass-Elementen, Club-Grooves, Kook- und E-Pop realisierte. Immer wieder gibt es dabei Passagen, die eben mit Kirchenorgel-Sounds, Mönchs-Chören, Streicher-Sounds und gar Monteverdi-Zitaten überraschen. Dass Justine zudem als Filmkomponistin agiert, ist der Scheibe dann auch irgendwie anzuhören, denn ihre Songs kommen mit starken visuellen Implikationen daher. Es geht dann um die Liebe (oder Schwärmerei?) zum Werk eines Schriftstellers (dem „Writer“ des Titels), die über die persönliche Begegnung zu einem Austausch – und einer echten Beziehung führt. Das alles muss man nicht wissen, um diese ungewöhnliche Art von – sagen wir mal – liturgischem Kook-Pop – goutieren zu können. 3Rock & Pop
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