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LÙISA

Call Me The Witch

(lùisa / recordJet)

Die Verfolgung vermeintlicher ‚Hexen‘ gehört sicherlich zu den perfidesten Episoden der an perfiden Episoden nicht gerade armen Geschichte der Misogynie. Diesen Spieß umzudrehen und ein selbstbewusstes „Call Me The Witch“ in die Welt hinauszuschreien, wäre da schon für sich genommen ein starkes Statement. Das wurde im vorliegenden Fall – dem vierten Album der Hamburger Musikerin lùisa (wir wählen mal die Eigenschreibung mit Kleinbuchstaben) – aber obendrein in neun sehr gelungene Popsongs verpackt, die im April und Mai auch im Rahmen einer ausgedehnten Tour auf deutsche Bühnen gebracht werden. Die Lieder atmen musikalisch den Geist der 1980er Jahre und lassen sich irgendwo zwischen Pat Benatar und Kate Bush verorten. Produziert wurden sie von der Künstlerin selbst, die sich im Vorfeld der Aufnahmen extra die hierfür notwendigen Fähigkeiten aneignete, um ihre Eigenständigkeit wahren zu können und sich nicht den kommerziellen Erwägungen einer Plattenfirma beugen zu müssen. Stärkste Momente der Platte: das sich langsam aufbauende und dann zu einer wahren Hymne anschwellende „Pace“ und das finale „The Magic In Everything“, das sowohl textlich als auch musikalisch kurz auf „Everybody‘s Got To Learn Sometime“ anspielt, ‚learn‘ dabei jedoch durch ‚die‘ ersetzt. Da das zwar ein durchaus zutreffender, aber doch etwas trauriger Abschluss für ein Album gewesen wäre, endet der Song stattdessen mit der trotzigen Zeile „…but we won’t go“ – richtig so. VÖ: 10.04. 5
Weitere Infos: https://listentoluisa.net/

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