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WAKE THE TOWN

Dub / Reggae

Das schon viel gelobte und von manchen sogar als das Album des Jahres bezeichnete „Better tomorrow“ (VP Records) von ETANA darf eigentlich in keinem CD-Regal fehlen. Mit ihrer unglaublichen Stimme verbindet sie es Soul und Reggae und schafft es einen Sound zu erschaffen der unter die Haut geht. Das ganze Album besteht aus eher bekannten Riddims, driftet aber trotzdem etwas Richtung Main-Stream. Dies ist meiner Meinung nach aber gar nicht schlecht, vor allem da es das Album nicht weniger hörenswert und einem breiter gestreuten Publikum zugänglich macht. Etana reflektiert kritisch unsere Situation und stimmt einen nachdenklich während man daran denkt wie eine bessere Zukunft sein könnte. IRIE RÉVOLTÉS haben mit ihrem neuen Album „Allez“ (Ferryhouse Productions) wieder einen Schritt in eine neue Richtung gemacht. Dieses Album stellt eine Gratwanderung zwischen Reggae und Punk dar. Der Titelsong Allez beginnt sofort fetzig und mit verzerrten Gitarren die im ganzen Album dominierend bleiben. Mich persönlich hat das zuerst etwas abgeschreckt, da ich ein eher Ska lastiges Album erwartete. Wenn man das Album aber weiter anhört erkennt man langsam dessen Vielfalt vor allem musikalisch. Wie gewohnt werde immer wieder Hip-Hop- und Reggae-Elemente eingestreut und die einzelnen Lieder stehen im zum Teil krassen Gegensatz: so kommt zum Beispiel nach dem fetzigen Beginn sofort ein deutlich ruhigeres Reggae-Stück und danach wieder ein deutlich schnelleres. Insgesamt kann man sagen, dass das Album viel Kraft transportiert mit dem die Bewegung(vgl. Mouvement mondial) in Gang gesetzt werden soll. GANJAMAN ist eine Größe in der deutschen Reggae Szene und mit seinem Album „Jetzt“ (MK Zwo-Records) hat er nach gut vier Jahren wieder ein eigenes Album produziert. Das ist Reggae auf hohem Niveau mit Texten die jeden betreffen, zum Nachdenken bringen und eine ungeschönte Wahrheit verkünden. Grade die ruhigeren Balladen wie z.B. direkt der erste Titel „Ich wünsche mir so sehr“ der nur mit akustischem Gitarrensound und Ganjamans ruhiger Stimme überzeugt und bewegt. Auch die Features mit Uwe Banton, Crosby Bolani und vor allem Junior Randy können sich sehen lassen. Das Album „Zenzile Meets High Tone” von ZENTONE ist, nachdem es lange vergriffen war, nun wieder neu aufgelegt worden. Ein Klassiker in der französischen Dub-Szene der, wie man leicht am Titel des Albums erkennen kann, von zwei Bands produziert wurde, nämlich Zenzile und High Tone. Die Tracks sind dabei überwiegend instrumental gehalten und werden teilweise mit Elementen des Hip-Hops fusioniert. Damit weichen sie zwar etwas vom klassischen „Dub-Schema“ ab kreieren aber trotzdem, oder vielleicht grade deshalb, einen tollen differenzierten Sound. Das ergibt zusammen also eine Zusammenstellung von homogenen aber zugleich auch abwechslungsreichen Tracks.



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