
(E-Works / [PIAS])
„Cookie Happened“ ist also das 16. Album, das Mark Oliver Everett mit seinem Eels-Projekt auflegt. Und in gewisser Weise hört man das diesem Werk denn auch an, denn hier ging es E erkennbar nicht darum, in neue Dimensionen aufzubrechen oder mit Genugtuung auf die erstaunliche Laufbahn seines Projektes zurückzublicken, sondern darum, sich an den kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen und das allgemeine Chaos des Lebens nicht noch mit Jammereien zu belohnen. Oder wie das Cookie-Monster sagt: Nicht zu beklagen, dass der Keks alle ist, sondern sich darüber zu freuen, dass es einen gegeben hat. Musikalisch kommt das Werk ohne große Gesten daher, altersweise zwar aber nicht mit gelangweilter Routine, sondern mit Ecken und Kanten, ein wenig hemdsärmelig und mit teils immer noch wagemutigen Entscheidungen (etwa in dem abschließenden musikalischen Selbstportrait „The Way I Was Made“ ziemlich schräg gegen eine Orchesterbegleitung anzusingen). Kurzum: Das ist eine Eels Scheibe, mit der E in Ruhe älter werden kann, denn er muss sich ja nichts mehr beweisen. VÖ 16.10. 5Rock & Pop
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