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JOHN ZORN

Dreamachines

(Tzadik / New Arts International)

Als John Zorn in den späten Sechzigern die Kunst von Bryan Gysin und William Burroughs bewusst wahrnahm, ließen ihn deren Einflüsse auf sein Werk bis heute nicht mehr los. In neun Kompositionen serviert Zorn auf schrullige Weise einen extravaganten Klangstrauß, in dem sich die Ideen und seiner Protagonisten widerspiegeln. Während Zorn als Produzent und Dirigent auftritt, veranstalten John Medeski (Piano), Kenny Wollesen (Vibraphon), Trevor Dunn (Bass) und Joey Baron (Drums) eine meistens tonal gestrickte Reise in die phantastischen Welten Gysins und Burroughs'. Zorn wäre nicht Zorn, würde er auf kleine Kanten und steile Abhänge verzichten. So wie William Burroughs in seiner Literatur das Prinzip des Cut-up bevorzugte, das Zorn bereits mit seiner Radikalformation Naked City übernommen hatte, so finden sich auch in „Dreamachines“ diverse Stolpersteinchen und atonale Überraschungen. John Zorn hat ein spannendes, mit Überraschungen gespicktes Meisterwerk innerhalb der modernen Kammermusik geschaffen.
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