
(Chrysalis Records)
„I’m People’ – das inzwischen 15. Album des Songpoeten Michael Carrington „M.C.“ Taylor und seinem musikalischen Besetzungskarussell Hiss Golden Messenger sei „ein lebendiges, zutiefst menschliches Album, das aus einer Zeit des Umbruchs, der Erneuerung und der ausgedehnten Wanderungen durch Amerika entstanden ist“ – so jedenfalls heißt es auf der Website des Meisters. Das Menschliche bezieht sich sicher auch darauf, dass Taylor & Co. produktionstechnisch zu den vor-digitalen Zeiten zurückkehren und ihr Heil nicht in der Perfektion, sondern dem lebendigen Miteinander und der Spielfreude der beteiligten Musiker sehen. Und von denen gibt es eine ganze Menge, denn auf dem Album trafen sich neben M.C. Taylor und Produzent Josh Kaufman beispielsweise Bruce Hornsby, Sam Beam, Marcus King, Sara Watkins, Amy Helm, Eric D. Johnson, Buddy Miller sowie Griffin und Talyor Goldsmith von Dawes als begeisterte Mitstreiter ein, um Taylors Oden an die Lebensfreude (denn danach klingt das ganze Projekt) auch entsprechend musikalisch Leben einzuhauchen. Das sind dann alles auch selbst versierte Songsriter, die die Gelegenheit nutzten, um sich im Kreis geschätzter Kollegen auszutauschen. Dabei hat sich im Wirken des Projektes Hiss Golden Messenger im Laufe der Jahre eigentlich gar nicht so viel geändert – aber die Vielzahl der Beteiligten sorgt bei diesem Projekt für eine musikalische Reichhaltigkeit, die älteren Werken vielleicht abging. Dass das Album in einem organischen Setting (akustischer Bass, Bläser, Chöre) in einer alten Kirche in der Nähe von Woodstock eingespielt wurde, hört man dem Projekt ebenso an, wie den Umstand, dass Van Morrison als einer der musikalischen Inspirationsquellen aufgegriffen wurde. Zumindest für Songs wie „Mercy Ave“, „Gabriel“ oder „Depends On The River“ ist die transzendente Grundhaltung des Iren deutlich herauszuhören. Dabei bleibt es freilich nicht, denn Taylor nutzt sein ganzes songwriterisches Geschick, die Songs, die er auf langen Reisen durch die USA geschrieben hatte, in verschiedensten musikalischen Szenarien – Country, Cosmic American, Gospel, Folk, Folkpop, Westcoast und Old-School-Soulpop – anzusiedeln und dabei seinem Faible für großartige Refrains Vortrieb zu leisten. Das Ausarbeiten von Refrains sei ihm nämlich bei diesem Album am wichtigsten gewesen. Mit dem Titeltrack „I’m People“ bringt M.C. Taylor dann sein inhaltliches Anliegen auf den Punkt indem er sich eingesteht, an der Erkenntnis arbeiten zu müssen, dass dass das Heil in der Gemeinschaft liegt – und nicht im Wirken als Eigenbrötler. 5Weitere Infos: https://hissgoldenmessenger.com/
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