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An für den Punk historischer Stelle, in der Hamburger Markthalle, ließen (Foto 1 v.l.n.r.) Colin Newman (Wire), Malka Spigel (Minimal Compact), Gudrun Gut (Mania D., Malaria), Budgie (Siouxsie & The Banshees), Mark Reeder, John Robb, Ingo Scheel (Moderator, Musik-Journalist, Punk-Musiker), Pauline Murray (Penetration), Alexander Hacke (Einstürzende Neubauten) und Annette Benjamin (Hans-A-Plast) ihre Gedanken zur Punk-Musik und eigenen Erlebnissen diesbezüglich in verschiedenen Konstellationen Revue passieren. Außer einem 1-Song-Set von Pauline Murray, die live an der Gitarre „Don´t Dictate“ performte, gab es keine Musik zu hören – es wurde lediglich darüber gesprochen. Doch sowohl die Mitwirkenden als auch die Besucher schienen die Gespräche und Anekdoten sehr unterhaltsam zu finden – der Abend dauerte insgesamt rund zweieinhalb Stunden (plus Pause), und niemand ging. Begleitend war eine visuelle Untermalung durch seltene Projektionen historischer Artefakte installiert, und im Vorraum der Markthalle wurde eine Fotoausstellung von Dokumentar-Fotografin Sabine Schwabroh (saß -wie auch Karl Bartos von Kraftwerk- im Publikum;) platziert. Kurz: Ein Abend, der dem Punk huldigte, indem man ihn verbal würdigte, (fast) ohne ihn musikalisch zu zelebrieren. Eine Geschichtsstunde mit lebenden Legenden!Weitere Infos: https://harbourfront-hamburg.com/programm/a-life-without-punk/

