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LYLIT

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LYLIT

(Syrona Records)

Wenn einem bereits im Januar die erste ernstzunehmende Anwärterin auf den Titel ‚Platte des Jahres‘ begegnet, könnte es – wenigstens musikalisch – ein gutes Jahr werden: Die Österreicherin Eva Klampfer vereint auf ihrem zweiten Album unter dem Pseudonym ‚Lylit‘ verschiedenste Einflüsse und Prägungen: Eva begann bereits mit vier Jahren Klavier zu spielen und studierte dieses Instrument später ebenso wie Jazzgesang. Ihre Vorliebe für Künstlerinnen wie Tori Amos ist ebenso hörbar (exemplarisch in „Forward“) wie ihre Sympathie für R’n’B und HipHop (besonders deutlich im hektischen „Crush“). Der entrückte Opener „As Long As I Resist“ beginnt mit reduzierter Piano-Instrumentierung und wird dann zaghaft von Streichern ergänzt, die auch im weiteren Verlauf des Albums immer wieder sehr präsent sind, ohne jemals aufdringlich oder aufgesetzt zu wirken. Das gilt selbst für die dramatischsten Momente der Platte: für „Let It Bleed“, bei dem man kurz glaubt, die Künstlerin hätte sich Skin von Skunk Anansie als Gastsängerin dazugeholt, sowie für „Let Go“, eine Ballade, die mit ihrem Nebeneinander von Schönheit und Traurigkeit unweigerlich zu Tränen rührt. Weggewischt und getrocknet werden diese von Songs wie der energischen Selbstbestimmungshymne „My Body“ oder dem nicht minder vehementen „Call The Things By Their Name“. Zu den drei letztgenannten Songs sind im YouTube-Kanal der Künstlerin (‚misslylit‘) übrigens tolle Live-Session-Videos verfügbar – vielleicht ein guter erster Einstieg, dem aber unbedingt vollständige Hördurchgänge dieses vielseitigen und dabei stets begeisternden Albums folgen sollten!
Weitere Infos: https://www.lylit.com/

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