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POP(PE)´S TÖNENDE WUNDERWELT

Diverse

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`Bermudadreieck´ nennen viele Menschen respektvoll ein Seegebiet im westlichen Atlantik, nördlich der Karibik. Auf einer der dortigen Inseln ist HEATHER NOVA zuhause. Mit ihrem achten regulären Studio-Album „300 Days At Sea“ (Embassy Of Music / Warner) besinnt sich die Sängerin nun auf diese, ihre Heimat, und veröffentlicht 12 Popkompositionen, die endlich wieder einmal Leidenschaft plus etwas Rock erkennen lassen. Und damit die subjektiv, locker-leichten letzten 4 CDs vergessen macht. Erstmals seit dem 1998er „Siren“ wieder ein tolles Hörerlebnis voller Romantik, Rhythmus inklusive `wilder´ Trommeln. ****
Steve Grubbs nebst Mitmusikerinnen zählen als WAKEY!WAKEY! sicher zu den überraschenden Momenten der aktuellen Musikszene. Aus Brooklyn kommen sie mit „Almost Everything I Wish I´d Said The Last Time I Saw You...“ (Family Records-Kartel / Soulfood) mit verspielten Sounds, die sowohl an Ben Folds 5 als auch an die `flangenden´ Gitarren von Big Country oder das Gekniedel der Dexys Midnight Runners erinnern. Dennoch beherrschen US-Einflüsse diesen verrückten Popsound. Weird! VÖ: 15.07. ***
Etwas blutleerer kommen THE BLOOD ARM aus Los Angeles daher. Hier kracht Hi(ve)-Speed-R´n´R als Party-Power-Pack mit recht witzigen Einschüben. „Turn And Face Me“ (Snowhite / Universal) offenbart ein weiteres Mal (nicht), warum Franz Ferdinand gerade diese Band so hypten. **
CHADWICK STOKES wurde mit seinen Bands Radio State / Dispatch zum Millionenseller. Nun begab er sich per Train-Jumping auf die Reise durch die USA. Herausgekommen ist dabei mit „Simmerkane II“ (Nettwerk / Soulfood) Gitarren-Reise-Rock für die Nächte am Lagerfeuer. Andererseits erscheinen die Tracks getragen, unaufgeregt, in der Tradition der Wehmut großer Poeten. ***
Noch straighter in die Wurzeln des US-Sounds, hier jedoch eher Westcoast-Si/So-Country, taucht Ex-Eurythmics DAVE STEWART ein. Die „Blackbird Diaries“ (Weapons Of Mass / Sony) des Engländers kommen ohne Keyboards eher in der Tradition von Dylan daher, als an die eigene Ex-Band zu erinnern. Weibliche Stimmen kommen hier nicht von Annie Lennox, sondern u.a. von Stevie Nicks. Feine Arbeit(en)! ***
Eher in die „Raucherecke“ gehört die Stimme von JON ALLEN. Sein zweites Album „Sweet Defeat“ (Monologue Records / Rough Trade) erklingt im Timbre a la Rod Stewart / Bryan Adams, besticht aber dennoch durch vorsichtigt-instrumentierte, schöne Orgel-Pop-Balladen. Allens Erfolg reicht bereits über die Grenzen Großbritanniens hinweg – sein „Going Home“ untermalte eine weltweite Landrover-TV-Kampagne. **
Die walisische Formation TOY HORSES schafft mit ihrem selbstbetiteltem Debut (Kanoon Records - Neo-MC/ Sony) eine Verbindung zwischen ihren geliebten Sixties und den Dresden Dolls. Herrlich aufgeregt, jedoch ohne Krach-Einschübe, finden die 10 Tracks freundlich, wärmend, mit etwas Rock, ihren Weg in die Gehörgänge. Melodiegeladen gut! ***
THE BREAKERS aus Kopenhagen haben bei Little Steven Van Zandt eine Record-Deal unterzeichnet. Nicht von ungefähr produzierte (80er Producer-Legende) Bob Clearmountain den dritten Longplayer, der sinnigerweise auch „The Breakers“ (Wicked Cool Records / Indigo) betitelt ist. Früh-70er-Rock mit einer Prise Glam, etwas Glitter und viel Seele (Soul) vermischen Alt & Neu. Als Support auf Tour mit Bon Jovi! ***
Aus deutschen Landen kommt derzeit folgendes frisch auf den virtuellen Plattenteller:
THE MORNING AFTER (Gießen-Berlin) versuchen mit „I Said Something, You Said Something“ (Timezone) scheinbar, The Jam 2011 zu werden. Straighter Mod-Punk-Rock kokettiert mit Casio-Sounds. Ein schönes, retrolastiges Debut! ***
Ebenfalls aus Berlin melden sich KENSINGTON ROAD mit „The Last Living Giant“ (Neo / Sony) zu Wort. Stefan Tomek & Co setzen auf dem neuen Album auf atmosphärische Sounds, Alibi-College-Rock mit Indie von der Stange. Chartkompatibel, aber wohl nichts für Liebhaber... **
Wissenswertes über ihre Heimatstadt Erlangen verbreitet RANDOM HERO nicht. Das Debutalbum „Lip Sync“ (Antstreet Records / New Music-Distribution) streut eher Keyboard-Pop mit einigen harten Rock-Riffs.. Sauber eingespielt, subjektiv aber etwas zu beliebig, passt der Radio-Pop gut zu den Bands, die von Random Hero bereits supportet wurden - Silbermond, Stanfour, Adam Lambert u.a. ... Schade. **

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