(Unit/Sunnymoon) Endlich! Der Hilferuf sei erlaubt. Endlich ein Jazztrio, das aus dem Schatten der Klassiker gesprungen ist und eine eigene musikalische Sprache gefunden hat. Ohne zarte Verpuffungen spielt das Schweizer Trio (neben Pianist Stefan Rusconi noch Bassist Fabian Gisler und Drummer Claudio Strüby) auf hohem Niveau ein homogenes Klangbild. Rusconi beherrscht die notwendigen Brechungen, Strüby lässt die Kollegen nicht aus dem Rhythmuskreisel entkommen, Gisler packt alles zusammen in den großen Resonanzkörper und lässt prallvoll die Luft raus. Drei unter dreißig, die genau wissen, wie man Jazz buchstabiert, die aber auch einen eigenen Kopf haben und dem Jazz heutiger Prägung spannende Noten abgewinnen. *** |