Baskaru Weil sich diejenigen, die zumindest das Grönemeyer/Naidoo-Stadium geschmacklich hinter sich gelassen haben, die Ohren eben von so unsäglichen Dingen wie Sportfreunde Stiller oder Nouvelle Vague verkleistert lassen, sind Alben wie dieses so wichtig. Radikale, mit herkömmlichen Rezeptoren quasi unhörbare, sondern mit jeder Schwingung (von Noten wollen wir hier nicht reden) komplette Konzentration und Hingabe fordernde Klangkunst zwischen Improvisation und Lärm. Der Bezug auf das berühmte Mosaik des Mönchs in der Kathedrale von Otranto hilft hier zu verstehen: wenn wirklich Esel Harfe spielten - warum muss das Ergebnis dumm sein? Wenn James Blunt zum Mikro greift, entsteht ja auch nicht zwangsläufig was Kluges. ****
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