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POP(PE)´S TÖNENDE WUNDERWELT - Diverse

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Eine wahre Kettenreaktion wird „Chain Reaction“ (www.TheInfamousHER.com) von HER aus New York City auslösen. Erstens, weil der Nachfolger zum fabelhaften Album „Revolution“ nun ohne Plattenfirma selbst vertrieben wird, andererseits weil der Sound mehr in Richtung Hardrock, Electronica, Punk / New Wave geht. Schließlich war der Vater von Her-Sängerin Monique Staffile der Original-Sänger der New York Dolls. Krachend-rhythmische Unterhaltung! *****
Ebenfalls aus NYC, nur bereits über dem Band-Zenit, ist das Quartett LIVING COLOUR. „Shade“ (Megaforce / H´Art) bringt die farbigen Rocker mit bluesig-schwarzen Roots a la Jimi Hendrix rhythmisch groovend, begleitet von kreischenden Gitarren, fast zurück zum alten Spirit der 90er Jahre. *****
„The Spark“ (PIAS) ist ein seltsames Werk, dass sich zwischen den Sparks (ja, wirklich) und traditionellem Wave-Rock weidet. Sehr Abwechslungsreich, ein bunter Strauß an Sounds. Dennoch leidet das neue Album der englischen Post-Hardcore-Helden von ENTER SHIKARI aus St. Albans scheinbar an der fehlenden großen, klaren Linie. **
„Dark Matters“ (Playground / Cargo) nennt sich das neue Werk der finnischen Ex-Chartstürmer THE RASMUS. 10 Tracks, klare Sounds, zehnmal düster-episch-schöner Sommer-Pop. Manchmal dominiert eine Orgel, oder man erinnert sich latent an Linkin Park. „Delirium“ könnte ein Nachfolgehit zu „In The Shadows“ werden... VÖ: 06.10. ***
BENNY ANDERSSON war der Keyboarder der schwedischen Supergruppe Abba. Nun hat er, 35 Jahre nach der Trennung der Band, eine Vielzahl seiner Abba-Hits neben anderen Arbeiten (z.B. „Chess“) auf „Piano“ (Deutsche Grammophon) in beruhigenden, durchaus wohlklingenden Klavier-Versionen veröffentlicht. Ein feiner Soundtrack für lauschige Kaminabende. ***
SUE THE NIGHT ist eine niederländische Musikerin, die es mit dem Album „Wanderland“ (Popup-Records) schafft, kühle Sounds warm klingen zu lassen. Melodisch-wavige Klänge, abseits vom Mainstream, lassen skandinavisches Flair entstehen. ****
NOSOYO, ein niederländisches Duo mit Wurzeln von Istanbul bis Bonn, bringt das eigene „Erfolgsalbum“ vom Frühjahr, „Resonate“ (Freudenhaus / V2 Records), nun auch international heraus. Unaufgeregte Popmusik mit coolem Wohlklang bzw. großen femininen Vocals. ***
MADELINE JUNO, aufgewachsen am Schwarzwald, hat zwei tolle englischsprachige Alben veröffentlicht. Warum sie sich nun mit „DNA“ (Embassy of Music) in die Riege der subjektiv durch „Phantomschmerz“ geplagten deutschen Sängerinnen in „Zeitlupe“ durch ihre Songs leidet, entzieht sich meinem Verständnis. Sehr schade. **
Eine dieser neuen deutschen Sängerinnen ist ALINA, jedoch nicht „Die Einzige“ (Polydor). Chanson nähert sich schlagerhafter Volksmusik, aber mit Anspruch. Ein Orchester sorgt für Pathos. Als Inspiration werden Alexandra, Hildegard Knef und Zarah Leander benannt. Schön. Aber gut? **
Ganz anders erscheint ALBERT, ein Duo aus Frankfurt. Das albert auf „Heavy Losses“ (Motor Entertainment) nicht herum, sondern generiert ruhig getragenen Uptempo-Pop, der eine softe Ergänzung zur Musik von R.E.M. darstellen könnte. ***
FRÄULEIN BRECHEISEN ist ein Augsburger Kollektiv, ein „Supergrattler“ (In Gute Hände / Cargo) in Sachen Elektro-Funk und „Zeitgeist“ mit 80er NDW-Einschlag. Verschwende deine Jugend (nicht). VÖ: 06.10. **
Wäre der Beat-Club noch existent, er stünde sicher in Dresden beim Quartett WUCAN. Sängerin Francis Tobolsky erscheint wie eine weibliche Variation von düsteren Hardrockern a la Black Sabbath, und sie vereint diese Wurzeln mit kosmischem Blues! *****
Wo früher FuryITS waren, konnten die Hannoveraner Kollegen von TERRY HOAX nicht weit sein. Das scheint auch heute noch seine Gültigkeit zu haben. Wahrscheinlich gibt es der Band den „Thrill!“ (Crestwood /Warner), ihren Neunziger-Retro-Rockpop gut hörbar in die Jetztzeit zu peitschen. Anleihen aus den 1970er Jahren oder bei The Cult machen den Mix nur interessanter. ****
MICHAEL LANE ist ein Deutsch-Amerikaner, sein Album „Linger On“ (Greywood Records) ein Mix aus Hippie-Idyll und Fleetwood Mac´schen Ideen. Softprog meets Mainstream. *


Weitere Infos: www.TheInfamousHER.com
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© 01. Oktober 2017  WESTZEIT ||| Text: Ralf G. Poppe
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