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POP(PE)´S TÖNENDE WUNDERWELT - diverse

 
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Die „Supergruppe“ der deutschen IndieSzene hat ein Album gemacht! „Stumme Detektive“ (Traumton / Indigo) nennt sich das Werk von HELIKON aus Berlin, einem Quintett von Musikern, die ansonsten bei Kettcar, Gloria, Lena Meyer-Landrut u.a. musizieren. Sängerin Anne Otto erinnert latent mit ihrem Gesang an Suzie Kerstgens (Klee); der Helikon-Sound erscheint in einem Mix aus Barmusik, Bossa Nova, frz. Elementen und schafft den Spagat zwischen Wilco und Nena. Nennen wir es Cultimo-Pop. Ulkiger Mix. ****
Dunkle Wolken dagegen ziehen über THE LONE CROWS aus Minneapolis auf. „Dark Clouds“ (World In Sound / Rough Trade) ist ein Album-Debut, dass mit geilem Rock startet, dann doch Stilmäßig sehr in die 70er gleitet. Blues, Hardrock und Psychedelia übernehmen die Vorherrschaft des Geschehens. ***
Nicht viel anders ergeht es TOAD THE WET SPROCKET aus Kalifornien mit ihrer „New Constellation“ (India Records / Rough Trade). Dieser Mainstream-Pop läuft „so“ durch, ohne Ecken und Kanten. Schöne Stimmen, schöne Gitarren. Sommermusik. Die Erfolge der 80/90er werden sicherlich nicht wieder erreicht werden können. **
Wenn „alte Helden“, dann MIDGE URE aus Bath. Dort hat der Ex-Thin Lizzy, -Slik-Musiker und Band Aid-Gründer in seinem Studio mit „Fragile“ (Hypertension / Soulfood) ein Werk eingespielt, dass zwar einerseits latent an seine Formation Ultravox erinnert, andererseits jedoch eine wunderbare Kooperation mit Moby enthält. Insgesamt 54min düster-schöne Soundteppiche, ruhige Streicher, Keyboards. Musik für einen Morgen in der aufgehenden Sonne! VÖ: 04.07. ***
THE KVB sind ein britischer DarkWave-Act, der 2013 mit „Minus One“ bereits einen Klassiker vorlegte. „Out Of Body“ (A Records / Cargo) startet wie die JAMC-Version von Cure´s „A Forest“. Rock-Synthesizer flirren oszillierend hypnotisch wie in einem Rausch durch die sechs Songs. Musik, die wirklich so klingt, als wäre jemand aus seinem Körper entfleucht, um zu experimentieren! ****
LONELY THE BRAVE kommen aus Cambridge, erinnern aber eher an US-Sound oder Pearl Jam. „The Day´s War“ (Sony Music) ist ein Debut, dass hoffen lässt. Ein Werk wie ein Festival-Gig. Rockpop. Kurz und gut. ***
Den definitiv schönsten Bandnamen trägt die BLAUE BLUME aus Kopenhagen. Ihre „Beau & Lorette EP“ (Broken Silence) benötigt 23 Minuten, um 5 Tracks zu generieren, die den Spagat zwischen Hippie-Sound und European Song Contest schaffen. Percussion & Pop. ***
Die in London lebende Schwedin CHRISTINE OWMAN tourte gerade mit Wovenhand. Grund genug, ihr „Little Beast“ (Glitterhouse / Indigo) vorzustellen. Düster-sphärische Arbeiten mit Säge, Cello, Ukulele. Verstörend betörend! Mark Lanegan ist auf zwei Stücken als Gast dabei, wobei „Familiar Act“ stark an Johnny Cash erinnert. ****
SEASURFER nennt sich eine Formation aus Berlin/Hamburg. Sängerin Dorian schwebt in eigener Melodienwelt, unterstützt von Ex-Dark Orange-Kopf Dirk. Völlig aus der Zeit gefallen, erinnert Basser Mikel mit seinen treibenden Rhythmen latent an Cure´s Gallup. Positive Dark Wave aus deutschen Landen: „Dive In“ (Membran)!!! ****
„Nur Einmal“ (Timezone) soll hier auf hier auf die fetten Bässe, eingängigen Melodien bzw die funkigen Arrangements von GOLLY hingewiesen werden. Der Hanseat erinnert manchmal an Jan Delay, kommt jedoch lange nicht an dessen Klasse heran. Mit viel Phantasie gerade noch **.
Nicht viel anders verhält es sich mit „RED“ (Cargo) von SARAH STRAUB aus Dillingen / Donau. Amerikanisch-geprägter Frauen-Pop, absolut Radio-tauglich, subjektiv dennoch eher eine gute Kopie denn innovatives Original. Alles schon mal dagewesen, scheinbar. **
Wenn Sängerin mit amerikanischen Roots, dann ein Original. Diesbezüglich läuft bei mir persönlich derzeit nichts öfter als die 1a gestalteten Re-Releases von THE WALKABOUTS. Deren Virgin-Alben „Devils´s Road“ bzw „Nightown“ (Glitterhouse / Indigo) wurden nun sehr opulent wieder veröffentlicht. Klappcover, Bonus-CD, etc pp. „The Light will stay on“, und das noch lange Zeit! Amerikanischer Folk-Pop aus Seattle, im Original aus den Jahren 1996/97! **** / **
>>>Rock & Pop>>>
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© 01. Juli 2014  WESTZEIT ||| Text: Ralf G. Poppe
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