(Denovali/Cargo) Bruchstückhaftes, chaotische Muster und flüchtige Eindrücke begleiten uns als eine Art Strukturtapete aus Geräuschen und Klangereignissen in unserem auditiven Alltagsbewusstsein. Die scheinbar nicht auf Distanz zu bringende Permanenz und Unmittelbarkeit kreativ zu gestalten, wird von The Nest auf ihrem Debütalbum als improvisiertes Spiel mit konzeptionellen Gegensätzen verwirklicht. Sie lassen musikalische Strukturen durch den Lärm des Straßenverkehrs zerreißen, verbinden organische Analogklänge mit Elektronik. Das Team der Vier um Saxophonisten Christoph Clöser von Bohren und der Club Of Gore schafft eine delikate Balance zwischen jazziger Improvisation und akustischem Experiment. **** |