Ass Hammer Rec. / Cargo Records Was das Quintett mit ihrem nun dritten Album an den Start bringt, ist durchaus eigen! Supertramp- und Bowie-Attitüde trifft auf Chor- und Streicherarrangements. Erinnerten die Mannheimer in der Vergangenheit noch stark an eine nette Sparksimitation, so scheinen sie jetzt ihren eigenen musikalischen Stil gefunden zu haben. Mutet das Ganze auch teilweise irgendwie abgehoben bzw. abstrakt an, muss man dennoch zugeben, dass man sich nach einer kurzen Reinhörzeit schnell im Entspannungsmodus befindet. Absolut nachvollziehbar, dass sich die Fünf mit dem obszönen Bandnamen für „Wild Child“ als erste Singleauskopplung entschieden haben, denn es ist radiotauglich und definitiv der stärkste Song des Albums. Wie auch immer, für den Weg zum CD-Laden ist ja heutzutage Gott sei Dank kein Geleitbrief mehr von Nöten! Obwohl, wer weiß? *** |