(Sister Jack/Cargo) Drei Jahre nach dem Debut legen Stun nach. Sicherlich weiterentwickelt, aber immer noch eindeutig Gitarren-lastig kommt „OK Hunter“ daher, gepaart mit einem fast schon zu weichen Vocalpart, der sich aber dennoch irgendwie in das Gesamtbild einfügt. Der Opener „Kids explode“ lässt sich wirklich gut an, dann aber versinkt das Album doch in einem gewissen Einheitsbrei. Erst „Summer“ und schließlich „Monotone“, nicht zuletzt wegen der eingestreuten Female-Vocals, lassen wieder ein wenig aufhorchen. Die Gitarren sind wirklich absolut gelungen auf diesem Album und können durchaus mit anderen Indie-Größen mithalten, der Gesamteindruck ist und bleibt aber irgendwie Mittelmaß. *** |