(Fuego/Timezone) Die Krefelder Urgesteine haben sich zum 25jährigen Bandjubiläum selbst beschenkt, zumal sieben Alben in einem Vierteljahrhundert nicht gerade als Massenproduktion durchgehen. Über genügend Erfahrung verfügt die Band jedenfalls, nach so langer Zeit haben sie viele andere Independent-Acts kommen und gehen sehen. Vielleicht entsteht auch gerade daher der Eindruck, dass Dear Wolf irgendwie nach Renaissance klingen, ohne es wahrscheinlich selbst zu wollen. Zu oft fühlt man sich in die Vergangenheit zurück versetzt, zu oft entsteht der Eindruck, alles schon mal gehört zu haben. Handwerklich ist zwar ein gutes Album entstanden, dennoch fehlen einfach Esprit, Frische und neue Ideen, als das wirkliche Begeisterung aufkommen könnte. *** |