Muve/Indigo Die unwillkürliche Assoziation "klingt wie Amy Winehouse" mag am schmerzlichen Verlust der autodestruktiven Göttin liegen, aber "Invisible" oder "The Beat of the Black Heart" hätten auch der Verblichenen gut gestanden. Hier jedoch schnurrt sich Augenweide Lyn M durch Zeilen, die wesentlich überzeugender sind als die Rapeinlagen von MC Granite und die Produktion des Briten Ian Caple (der schon für Tricky und die Tindersticks arbeitete) umschmeichelt die vocals genauso wie die recht clever programmierten sounds und beats. Und wenn's etwas banal wird (wie etwa bei dem Stampfer "I Wanna Be A Rocker"), wird umgehend neo-soulig (was bitte ist Electro Billy Pop?) korrigiert. Erstaunlich, dass derlei sexy Dinge am beschaulich-biederen Genfer See gedeihen. ****
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