V2/Coop/Universal Es ist sehr zu begrüßen, dass die Wüstenband auf ihrem jünsten Werk den Spagat zwischen Orient und Okzident nicht weiter ausdehnt (wer beginnt, seine Gitarre nur noch wie Santana zu spielen, könnte bald der (Musik)Welt auf ewig verloren gehen), sondern sich auf die strengere Interpretation der Gesänge aus sternenklaren Saharanächsten zu konzentrieren. So verschwindet die E-Gitarre im Hintergrund, der westliche Rock verflüchtigt sich und auch die Mitarbeit von Wilco- und TV-On-The-Radio-Leuten führt nicht zu Rockismen. Ob SufiSoul oder SandFolk, immer ist es sparsame, spannende Musik, bei der man einmal mehr bedauert, der Tuareg-Sprache (wie dem Arabischen) verständnisfrei gegenüber zu stehen. ****
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