(Anti- / SPV) Seit gut 15 Jahren verkehrt er jetzt schon im Großraum Hip-Hop, und während viele Andere gleich die Expressroute Richtung Charts genommen haben gondelt der Busdriver noch immer lieber durch die abgelegenen und runtergekommenen Gegenden dieses Molochs – auch dorthin, wo sich andere Rapper niemals hintrauen würden. Dieses Mal übrigens in Begleitung von Monatskarteninhaber Daedelus, der die verspielten und vielschichtigen Beat-Arrangements auf Jhelli Beam größtenteils zusammengeschraubt hat. Im Zusammenspiel mit dem MG-artigen Rapstyle, mit dem der immer selbstironische Busdriver seine dadaistisch anmutenden Lyrics abzufeuern pflegt entsteht dabei eine Stilkarambolage, die auf Planet Rap nahezu ohne Vergleich ist. Manchmal etwas anstrengend, aber unbedingt hörenswert (von wegen Tellerrand und so..) ****
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